Unser System bietet verschiedene Möglichkeiten zur Kategorisierung von Kundenadressen:
1. Kundengruppen #
Kundengruppen dienen der groben Kategorisierung von Kundenadressen. Jede Adresse kann nur einer einzigen Kundengruppe zugeordnet werden. Die Kundengruppe steuert zudem, ob Firmendaten und/oder persönliche Daten (Name + Vorname) erfasst werden können und wie Eingaben geprüft werden.

In den Einstellungen von Kundenadressgruppen können Sie festlegen, welche Kundengruppe welche Daten enthalten kann und soll. Beim Speichern überprüft das System, ob die angewählten Daten erfasst wurden. (Privatdaten erforderlich – ohne Privatdaten wird die Adresse nicht gespeichert.)

Es ist möglich, die Kundenadressen nach Gruppen zu filtern.

2. Eigenschaften #
Eigenschaften sind benutzerdefinierte Erweiterungen von Feldern im Kundenstamm. Diese Felder existieren nicht in der Standard-Datenbank, sondern dienen als zusätzliche Informationen, z. B. Arbeitsbreich, Mitarbeiteranzahl.

Sie könne beliebig viele Eigenschaften für die Kundenadressen hinterlegen. Genauer ist dies hier beschrieben (Abschnit Eigenschaften & Assets): Neue Kundenadresse erfassen

Das System bietet zusätzliches Filtern nach Eigenschaften:

3. Berechtigungsrollen #
Berechtigungsrollen steuern den Zugriff auf das Partnerportal (Extranet) und ermöglichen externen Partnern (Kunden) einen spezifischen Zugang zum System (3 und 4).

Wichtig zu beachten: Berechtigungsrollen steuern lediglich die Berechtigungen und haben keine weiteren Funktionen und können auch nicht ausgewertet werden.
Wie die Berechtigungsrollen für Kunden hinterlegt werden, erfahren Sie hier: Berechtigungsrollen für Kunden
4. Beziehungen #
Unser System basiert nicht auf einer Hierarchie, sondern auf einem Netzwerkmodell. Das bedeutet, dass jede Adresse eigenständig ist und beliebige Beziehungen zu anderen Adressen haben kann. Im alten System (Version X2) gab es eine fest definierte Hierarchie, während unser System flexiblere Beziehungen erlaubt.

Beispiel: Hans Muster kann eine Beziehung als Geschäftsführer zur Firma Muster AG haben.
Gleichzeitig kann er als Verwaltungsrat zur Muster Holding AG geführt werden.
Die Muster Holding AG wiederum kann eine Beziehung als Muttergesellschaft zur Muster AG haben.
Dieses Netzwerkmodell bietet mehr Flexibilität, da verschiedene Geschäftsbeziehungen abgebildet werden können.
Mehr über die Beziehung und Kundennetzwerke lesen Sie hier: Kundennetzwerke